SFC setzte heute auf eine kreative Taktik, welche geradezu großartig (10) wirkt.
Die Spieler von Schwarza gingen heute mit der Marschroute auf den Platz, den Spielfluss beim Gegner durch Pressing zu unterbinden. Dieses war durchschnittlich (5) eingeübt.
Durch das Pressing von Schwarza kam kein richtiger Spielfluss zustande.
Sebastian Wieczorek brachte SFC in der 33. Minute mit 1 - 0 in Führung, als er erst in der Mitte zwei Verteidiger ausdribbelte und dann den Ball unerreichbar im Tor versenkte.
Die Spieler von Schwarza wirkten aufgrund der Taktik ein wenig desorientiert. Die Mannschaft war durchschnittlich (5) organisiert.
Nach 39 Minuten hatte Gunter Kohlegger eine gute Gelegenheit für SFC, das Ergebnis deutlicher zu gestalten. Er zog vom linken Flügel ab, die Gästeabwehr konnte aber klären.
Das Spiel war 41 Minuten alt, als der wieselflinke Janosch Staader mühelos Arnold Schneider-Schönborn stehen ließ und zum 2 - 0 traf. Freudestrahlend lief der Torschütze an die Außenlinie und klatschte den kompletten SFC-Trainerstab ab.
Nach 43 gespielten Minuten eröffnete sich für Sebastian Wieczorek nach einem schönen Solo über die linke Seite eine gute Torgelegenheit, doch sein Schuss war ein kleines bisschen zu hoch. "Neiiiiiin", entfuhr es dem SFC-Anhang!
Sein Trainer schlug die Hände über dem Kopf zusammen, als Klemens Schuetz nach 43 Minuten ein Eigentor fabrizierte. Neuer Spielstand 3 - 0.
In der 43. Minute sah Herrmann Wirthel von SFC Gelb, weil er seinen Gegenspieler umgemäht hatte.
Ben Schönermark erhöhte für SFC mit einem schönen Schuss halbrechts aus 20 Metern zum 4 - 0. 44 Minuten waren gespielt.
Nach einem schönen Angriff über rechts baute Tom Gerhardt Wittermann die Führung von SFC aus, als er einen angeschnittenen Flankenball mit dem Hinterkopf zum 5 - 0 ins Tor verlängerte. 44 Minuten waren gespielt.
Manche im Publikum fanden es doch sehr gnädig vom Schiedsrichter, dass dieser nach einer wüsten Grätsche von Célian Boisrame in der 44. Minute dem Schwarza-Spieler nur die Gelbe Karte zeigte. Das hätte durchaus auch Rot sein können!
Pause, Spielstand 5 - 0.
SFC war in dieser Halbzeit das dominierende Team - die Spieler brachten den Ballbesitz auf 65 Prozent.
Ein erneuter Blick auf die Taktiktafel in der Pause sorgte dafür, dass die Spieler von Schwarza nun gut (7) organisiert waren.
Vollkommen überrascht war Janosch Staader von seiner Auswechslung in der 46. Minute. Bei SFC betrat an seiner Stelle Björn-Hergen Dalen den Rasen.
46. Spielminute, Wechsel bei SFC: Jens Sommerlatte hatte seine Arbeit getan, Tim Grabellius-Kilian durfte für ihn ran.
Ein abgefälschter Schuss von Augustin Achinger trudelte nach 72 Minuten von rechts in Richtung Tor - undankbar für den Gästekeeper, der auf Nummer sicher ging und den Ball mit einer Hand über die Latte lenkte. Die Gastgeber führten unverändert mit 5 - 0.
Schwarza-Spieler Arnold Schneider-Schönborn hatte es bei seiner Attacke in der 74. Minute nur auf die Beine des Gegenspielers abgesehen. Folgerichtig sah er die Gelbe Karte.
Abseits? Tom Gerhardt Wittermann wollte es nicht wahrhaben, dass er in der 77. Minute zurückgepfiffen wurde, und drosch wutentbrannt den Ball auf die Tribüne. Klarer Fall: Der SFC-Akteur sah dafür die Gelbe Karte.
Bei Schwarza schien nach 78 Minuten keiner wirklich zu wissen, wo er zu stehen hat. Die Mannschaft war passabel (6) organisiert.
In der 79. Spielminute raste Sebastian Wieczorek durch die Innenverteidigung und erhöhte die Führung von SFC auf 6 - 0.
Die Spieler sind müde und ausgelaugt, ein bisschen müssen sie noch ausharren. Der Schiedsrichter gibt noch 2' Nachspielzeit!
Die Begegnung endete 6 - 0.
SFC erreichte laut HT-Datenbank 65 Prozent Ballbesitz.