Spurs war bemüht, heute besonders kreativ zu spielen. Kreativität kann man anscheinend auch messen. Es ist geradezu fantastisch (12), was sie hier zeigen.
Nord spielte heute Pressing, welches nach Expertenmeinung gut (7) beherrscht wurde.
Spurs bekam in der 12. Minute einen Freistoß zugesprochen. Ein direkter Torschuss versprach kaum Erfolg, daher wurde eine Freistoßflanke in den Strafraum geschlagen, wobei sich die Spurs-Spieler dank der abgesprochenen Laufwege von ihren Gegenspielern lösen konnten. Alban Castell war es schließlich, der per Kopf zum 1 - 0 einnickte.
Gandolf 'Capitano' Spennemann von Spurs sah nach 25 Minuten wegen eines Fouls die Gelbe Karte.
Halbzeitstand 1 - 0.
Spurs erreichte laut HT-Datenbank 62 Prozent Ballbesitz.
Durch das Pressing von Nord kam das Spiel nicht richtig in Gang.
Enzo Zonzini entschied sich nach 57 Minuten völlig ohne Not dazu, den Ball von der Mittellinie zu seinem Torwart zurückzuspielen. Der Pass kam für seinen Torwart dermaßen unerwartet, dass der Ball am Keeper vorbei ins Tor kullerte! Eigentor! Damit stand es 1 - 1.
In der 58. Minute schien Sathyamurthy Banda außen eigentlich gut gedeckt, aber irgendwie schaffte er es, den Ball von der Eckfahne aus in den Rücken der Abwehr zu spielen. Dort zog Gandolf 'Capitano' Spennemann ab. Tor zum 2 - 1!
Nord-Spieler Łukasz Smardz hatte es bei seiner Attacke in der 59. Minute nur auf die Beine des Gegenspielers abgesehen. Folgerichtig sah er die Gelbe Karte.
Es gibt noch ein bisschen oben drauf! Die Nachspielzeit beträgt 1 Minute(n).
In der 89. Spielminute konnten die Gäste zum 2 - 2 Ausgleich treffen. Nach einer Flanke von rechts klatschte der Ball an die Latte. Ron Loftin schaltete am schnellsten und zimmerte den Ball ins Tor.
Immer noch unentschieden nach 91 Minuten - Verlängerung!
Spurs war in dieser Halbzeit das dominierende Team - die Spieler brachten den Ballbesitz auf 62 Prozent.
Spurs-Spieler Barna 'Vad' Árgyelán bewies im Zweikampf mit den Nord-Spielern enorme Widerstandsfähigkeit. Ein ums andere Mal ließ er seine Kontrahenten abprallen, ohne die Ballkontrolle zu verlieren. Das zahlte sich aus, trotz großer Bedrängnis netzte er in der 92. Minute zum 3 - 2 ein.
In der 97. Minute sahen die Zuschauer einen gefährlichen Angriff von Nord über die rechte Seite. Ferenc Kecskeméti konnte ihn aber nicht erfolgreich mit dem Ausgleich abschließen - Sascha Stolpe hatte etwas dagegen und parierte glänzend.
Die Begegnung endete 3 - 2.