Bulgarische verließ sich im heutigen Spiel auf die eigene Konterstärke. Diese war Weltklasse (13) eingeübt.
Fairies konzentrierte seine Angriffsbemühungen verstärkt auf die Flügel. Das Team schien dies mythisch (17) verinnerlicht zu haben.
Große Chance für Bulgarische, in der 6. Minute durch einen Konter über links zu einem Treffer zu kommen. Joel Rehberger zielte aber nicht genau genug, er schoss über das Tor.
Tobias Hasenöhrl markierte mit dem 0 - 1 in der 14. Minute die Führung für Fairies. Das war ein toller Angriff über rechts.
Andreas Karnick von Bulgarische sah in der 23. Minute nach einer ziemlich miesen Schwalbe die Gelbe Karte.
Die Unerfahrenheit von Gehrd Göhsl hätte beinahe zu einem Treffer für Bulgarische geführt. Der Torwart konnte die Situation in der 29. Minute vor dem herannahenden Joel Rehberger aber gerade noch bereinigen.
Wie zuvor abgesprochen wurde bei Fairies über die Außenbahnen der Weg zum Torerfolg gesucht, immer wieder wurde der Ball aus der Mitte nach Außen gespielt.
Reinhard Lindmair erhöhte nach einer Flanke von rechts die Führung für die Gäste durch einen knallharten Volleyschuss. 0 - 2. Auf der Stadionuhr wurde die 30. Spielminute angezeigt. Gehrd Göhsl war der entscheidende Mann in der Entstehungsgeschichte dieses Tores.
31 Minuten gespielt: Nach einer schönen Flanke von links kam Memoli Baytal im Strafraum völlig frei zum Schuss. Aber bei dieser Schusshaltung war es nicht verwunderlich, dass der Ball gut 5 Meter über den Querbalken ging. Kein Tor für Fairies.
Fast hätte Fairies in der 33. Minute über den linken Flügel einen weiteren Treffer erzielt, doch Tobias Hasenöhrl brachte den Ball nicht am Torhüter vorbei - Erleichterung bei den heimischen Fans.
Ein Konter von Bulgarische in der 34. Minute war nicht von Erfolg gekrönt. Der Schuss von Austin Bergbauer aus halblinker Position verfehlte das Tor denkbar knapp.
Halbzeitstand 0 - 2.
Fairies erreichte laut HT-Datenbank 62 Prozent Ballbesitz.
Ermuntert durch die Führung, entschied man sich bei Fairies nach 46 Spielminuten für ein taktisches Spielchen. Roman Aying und Martin-Ortwin Zeissbrich wechselten miteinander ihre Positionen.
Das Spiel befand sich in der 49. Minute, als ein weiteres Tor für Fairies fiel. Eicke Hörtenhuber brach auf rechts durch und erzielte das 0 - 3.
Fairies hatte das Ziel, über die Außen zum Erfolg zu kommen. Daher wurden die Angriffe konstant aus der Mitte auf die Flügel verlagert.
Fast schon resignierend winkten selbst eingefleischte Fans im Block der Heimelf ab, als Roman Aying nach 54 Minuten von rechts in den Strafraum zog und mit einem platzierten Schuss die Gästeführung erhöhte. Damit lag Fairies nun schon mit 0 - 4 vorn.
Gehrd Göhsl hätte in der 77. Minute nach einem Angriff über links ein weiteres Tor für sein Team erzielen können, aber sein Schuss traf nur den Pfosten.
Mit den Fingerspitzen kam Bogomil Tuchmühle noch an den Schuss, den Memoli Baytal aus halblinker Position abgegeben hatte. Damit verhinderte der Keeper in der 84. Minute einen noch höheren Rückstand der Heimmannschaft.
Bulgarische trug in der 85. Minute einen gefährlichen Konter vor, der nur durch ein Foul gestoppt werden konnte. Der Freistoß von Mathias Zehentbauer landete in den Armen des Tormanns.
Das Spiel neigt sich dem Ende zu. Der vierte Offizielle hält das Schild in die Höhe auf dem steht: 2. So viel wird hier also noch nachgespielt!
Tobias Hasenöhrl nutzte in der 89. Minute seine Schnelligkeit, um Cezary Kofan zu entwischen und das 0 - 5 zu erzielen.
Ein fabelhafter Doppelpass auf der linken Seite sorgte in der 89. Minute dafür, dass Torsten Pinüppel gänzlich frei von Gegenspielern auf das Tor der Gastgeber zulaufen konnte. Souverän spielte er den Torwart aus und schob den Ball zum 0 - 6 ins Netz. Ein präziser Pass von Memoli Baytal machte das Tor überhaupt erst möglich.
Die Begegnung endete 0 - 6.
Fairies hatte die größeren Spielanteile und kam auf 67 Prozent Ballbesitz.