SGG ging in der 12. Minute mit 0 - 1 in Führung. Nach einem Angriff über links landete der Schlenzer von Daniel Gelman unerreichbar für den gegnerischen Torhüter im Netz.
Das Publikum feierte Steffen Buddeke ausgelassen, als er in der 20. Spielminute durch die Innenverteidigung der Gäste brach und zum 1 - 1 ausglich.
Atemberaubend, wie Derrick Melssen in der 26. Minute den Schuss entschärfte, den Raimund Rapela am Elfmeterpunkt abgefeuert hatte. Führung für SGG vereitelt!
Das hätte nach 32 Minuten durchaus die Führung für die Gäste sein können, doch der Freistoß von Pavo Artuković traf nur die Querlatte.
Pause, Spielstand 1 - 1.
SGG hatte die größeren Spielanteile und kam auf 54 Prozent Ballbesitz.
Auch wenn die Idee gut war, an der Ausführung dieser Freistoßvariante muss bei SGG noch gearbeitet werden. Ein Pass in den Strafraum wurde von einem Verteidiger frühzeitig antizipiert und erreichte den anvisierten Angreifer nicht. Damit war diese Chance in der 63. Minute vergeben.
Nach 73 Minuten führte ein Querpass von rechts zu einer guten Torgelegenheit für Angelo Cinco, er schob den Ball am herausstürzenden Torwart vorbei, doch der Ball kullerte zum Ärger der WF-Fans am Tor vorbei.
Clavicula detundenda! So lautete die Diagnose in der 74. Minute für Athanasios Orphanoudakis. Fragende Blicke richteten sich auf den SGG-Mediziner, der den verletzten Spieler ohne weitere Erläuterung in die Kabine führte.
Jean-Luc Maton hielt sich bereits warm, so dass er den verletzten Athanasios Orphanoudakis direkt ersetzen konnte.
Vollkommen überrascht war Raimund Rapela von seiner Auswechslung in der 76. Minute. Bei SGG betrat an seiner Stelle Ingo Brocks den Rasen.
Darauf hatte Peter-Alexander 'der Bomber' Glasenapp schon länger gewartet. Nach 76 Minuten war es soweit, er kam zu seinem Einsatz für SGG. Im Gegenzug verließ Egolf van der Meer den Platz.
"Ich hab schon wieder Rücken!" stieß der am Boden liegende Renke Müllerberg in der 76. Minute zwischen den Zähnen hervor. Bitter für WF, die rasch eine Auswechslung vorbereiteten.
Des einen Leid, des anderen Freud: Predrag Marić hatte heute nicht mit einem Einsatz gerechnet und kam recht unverhofft zu einem Einsatz.
Abseits? Jan Francis Kornblum wollte es nicht wahrhaben, dass er in der 79. Minute zurückgepfiffen wurde, und drosch wutentbrannt den Ball auf die Tribüne. Klarer Fall: Der WF-Akteur sah dafür die Gelbe Karte.
Wenn er ein wenig Platz hat, ist die Schnelligkeit von Evžen Barcal eine echte Waffe. So wie in der 82. Minute, als er seinen Gegenspieler wie eine lästige Stubenfliege abschüttelte und den Ball in aller Ruhe zu Angelo Cinco passte, der zum 2 - 1 einlochte. Die Fans von WF waren begeistert.
WF baute die Führung in der 84. Minute auf 3 - 1 aus, als Steffen Buddeke einen Angriff durch die Mitte erfolgreich abschloss.
Nur widerstrebend verließ WF-Spieler Valerio Laboragine das Spielfeld. Doch die Entscheidung stand fest, in Minute 89 betrat Viktor Schmierer das Spielfeld, um die Führung seiner Mannschaft abzusichern.
89. Spielminute, Wechsel bei WF: Steffen Buddeke hatte seine Arbeit getan, Gunnar Mehlhart durfte für ihn ran.
Einen Nachschlag von 3' bekommen wir hier zu sehen. Ob in der Nachspielzeit noch etwas passiert?
Die Begegnung endete 3 - 1.
SGG brachte den Ballbesitz auf 52 Prozent.