In der 4. Minute führte ein feiner Freistoß fast zur Führung für Laimdota. Anita Zaļā zwirbelte den Ball über die Mauer Richtung Tor, doch Maisie Cairngorm konnte gerade noch fürs Gästeteam klären.
Verzweiflung bei Mārīte Jakovļeva: Wohin auch immer sie zu entfliehen versuchte, Alison Richman war schon da. Was für eine beeindruckende Manndeckung!
In der 5. Minute traf Emma Dalwhinnie für Caledonian zum 0 - 1. Das war ein wirklich sehenswerter Konter über die linke Angriffseite.
Nach 12 Spielminuten war es Emma Dalwhinnie, die eine große Torgelegenheit für Caledonian hatte. Einen Pass von rechts nahm sie volley, aber Emerita Jakovļeva stand genau richtig und klärte zur Ecke.
Einen langen Ball in das Abwehrzentrum der Gäste verwandelte Kristīne Brāle in der 15. Minute für Laimdota zum Ausgleich: 1 - 1.
Immer schnell wie die Feuerwehr und brandgefährlich für ihre Gegenspielerinnen zischte Caoimhe Ó Riáin in der 26. Minute auf und davon, feuerte aus vollem Lauf einen kerzengeraden Volley auf das gegnerische Gebälk - doch ihr Torjubel wurde im Keim erstickt. Die Schlussfrau funkte ihr per Faustabwehr dazwischen, den Abpraller klärte eine Verteidigerin kühl ins Seitenaus.
"Annika Caune, schalalalala", sangen die Fans der Heimmannschaft, nachdem ihr Liebling in der 37. Minute nach einem Angriff durch die Mitte für die Führung zum 2 - 1 gesorgt hatte.
Ein zügig vorgetragener Angriff auf der rechten Seite hätte in der 39. Minute fast zu einem weiteren Tor für die Heimmannschaft durch Baiba Muižniece geführt. Doch Maisie Cairngorm konnte per Faustabwehr klären.
Pause, Spielstand 2 - 1.
Laimdota brachte den Ballbesitz auf 60 Prozent.
In der 59. Minute drang Kristīne Brāle über links in den Strafraum der Gäste ein und traf per Aufsetzer in die kurze Ecke. Laimdota erhöhte die Führung damit auf 3 - 1.
60. Spielminute, Wechsel bei Laimdota: Vanda Terpugova hatte ihre Arbeit getan, Emīlija Sniķere durfte für sie ran.
62. Minute: Mit einem tollen Antritt schüttelte Victoria Burridge von Caledonian ihre Gegenspielerin ab und passte den Ball zur freistehenden Freya Castletown, die mühelos zum 3 - 2 einschob.
Laimdota baute die Führung in der 65. Minute auf 4 - 2 aus, als Mārīte Jakovļeva einen Angriff durch die Mitte erfolgreich abschloss.
In der 70. Minute bekam das Gästeteam die Chance aufzuschließen. Der zuerkannte Elfmeter, ausgeführt durch Freya Durham, verfehlte aber sein Ziel. Es wurde ganz still in der Fankurve des Gastteams.
Mārīte Jakovļeva hatte in der 71. Minute nach einem Angriff durch die Mitte eine vorzügliche Chance, einen weiteren Treffer für Laimdota zu erzielen, schoss aber deutlich über das Tor.
Katie MacNish konnte nach einem Missverständnis in der Innenverteidigung den Rückstand von Caledonian verringern. Neuer Spielstand nach 77 Minuten: 4 - 3.
Vollkommen überrascht war Valeriya Telezhnikova von ihrer Auswechslung in der 89. Minute. Bei Laimdota betrat an ihrer Stelle Vilma Jefremova den Rasen.
Fortan übernahm Vilma Jefremova die Rolle der Spielführerin von Laimdota.
Darauf hatte Maija Ivanova schon länger gewartet. Nach 89 Minuten war es soweit, sie kam zu ihrem Einsatz für Laimdota. Im Gegenzug verließ Marina Kalniņa den Platz.
Das Spiel neigt sich dem Ende zu. Die vierte Offizielle hält das Schild in die Höhe auf dem steht: 3. So viel wird hier also noch nachgespielt!
Die Laune der ohnehin gereizten Gäste-Trainerin wurde noch mieser, als Baiba Muižniece in der 90. Minute das 5 - 3 für Laimdota schoss. Da war die rechte Abwehrseite nicht im Bilde gewesen. Anita Zaļā war die entscheidende Frau in der Entstehungsgeschichte dieses Tores.
Die Begegnung endete 5 - 3.
Statistikerinnen im Stadion ermittelten 60 Prozent Ballbesitz für Laimdota.