Tönisvorst versuchte gar nicht erst, die Flügel einzusetzen, sondern spielte vornehmlich durch die Mitte. Dies war zuvor im Training außerirdisch (16) einstudiert worden.
In der 3. Minute griff WF über die linke Seite an. Valerio Laboragine versuchte es aus einem spitzen Winkel, und da der Torwart eher mit einer Flanke gerechnet hatte, schlug der Ball im Netz ein. 1 - 0.
Ein zügig vorgetragener Angriff auf der rechten Seite hätte in der 18. Minute fast zu einem weiteren Tor für die Heimmannschaft durch Mark Bramboeck geführt. Doch Giovanni Brettanico konnte per Faustabwehr klären.
Zur Halbzeit stand es 1 - 0.
Statistiker im Stadion ermittelten 59 Prozent Ballbesitz für WF.
WF baute die Führung in der 52. Minute auf 2 - 0 aus, als Jaroslav Smrž einen Angriff durch die Mitte erfolgreich abschloss.
Nach 54 gespielten Minuten verspürte Steffen Buddeke einen leichten Schmerz in den rechten Adduktoren. Nach kurzer Konsultation der medizinischen Abteilung spielte er aber weiter.
61. Spielminute, Wechsel bei Tönisvorst: Daniel Stalski hatte seine Arbeit getan, Oden Kärr durfte für ihn ran.
Feiner Versuch von Jaroslav Smrž auf rechts, doch seine Direktabnahme in der 62. Minute verfehlte ihr Ziel um einen knappen Meter. Es blieb beim 2 - 0 für WF.
Durch die Mitte zum Erfolg hieß es heute bei Tönisvorst, erfolgreich beförderte das Team das Spielgerät vom Flügel ins Sturmzentrum.
In der 65. Spielminute hatte Constantino Lamba im Sturmzentrum eine große Möglichkeit, den Rückstand der Gäste zu verkürzen, er traf allerdings nur das Außennetz.
Nach 67 gespielten Minuten entschloss sich der Tönisvorst-Trainer, Neil Hooper durch Richard Rochlitz zu ersetzen.
Ein abgefälschter Schuss von Jaroslav Smrž trudelte nach 69 Minuten von rechts in Richtung Tor - undankbar für den Gästekeeper, der auf Nummer sicher ging und den Ball mit einer Hand über die Latte lenkte. Die Gastgeber führten unverändert mit 2 - 0.
Vollkommen überrascht war Giovanni Brettanico von seiner Auswechslung in der 76. Minute. Bei Tönisvorst betrat an seiner Stelle Krasimir Alexandrov den Rasen.
Manche im Publikum fanden es doch sehr gnädig vom Schiedsrichter, dass dieser nach einer wüsten Grätsche von Martino Rubagotti in der 76. Minute dem Tönisvorst-Spieler nur die Gelbe Karte zeigte. Das hätte durchaus auch Rot sein können!
Die Nachspielzeit beträgt 2 Minute(n).
Die Begegnung endete 2 - 0.
WF war in dieser Halbzeit das dominierende Team - die Spieler brachten den Ballbesitz auf 59 Prozent.