Fairies konzentrierte die Angriffsbemühungen heute vor allem auf das gegnerische Abwehrzentrum. Diese Taktik beherrschte das Team Weltklasse (13).
Nach 5 Minuten hatte Lichterfelde durch Henno Ollerhaftig auf der linken Seite eine sehr gute Einschussmöglichkeit, doch irgendwie bekam ein Abwehrspieler noch die Fußspitze dazwischen.
"Klaus-Rüdiger Badstöber, schalalalala", sangen die Fans der Heimmannschaft, nachdem ihr Liebling in der 23. Minute nach einem Angriff durch die Mitte für die Führung zum 1 - 0 gesorgt hatte.
Es war offensichtlich, welche taktische Vorgabe bei Fairies galt. Immer wieder wurde der Weg durch die Mitte gesucht, Anspielstationen auf den Außenbahnen wurden wenig beachtet.
Bei Fairies sollte gemäß Anweisungen des Trainers immer wieder der Weg durch die Mitte gesucht werden. Daher verlagerten die Flügelspieler das Spiel wiederholt in die Zentrale.
Durch die Mitte zum Erfolg hieß es heute bei Fairies, erfolgreich beförderte das Team das Spielgerät vom Flügel ins Sturmzentrum.
Lichterfelde hätte in der 36. Minute beinahe die Führung ausgebaut, als nach einer Flanke von rechts der Kopfball von Henno Ollerhaftig gerade noch vom Torwart aus dem Winkel geboxt wurde. Die anschließende Ecke brachte nichts ein.
Halbzeitstand 1 - 0.
Statistiker im Stadion ermittelten 57 Prozent Ballbesitz für Lichterfelde.
Eine wundervolle Kombination im Angriffszentrum hätte nach 47 Minuten fast zu einem weiteren Tor für Lichterfelde geführt, doch Stanisław Łuczywek war bei diesem Schuss von Henno Ollerhaftig auf dem Posten.
62. Minute, Tor für Lichterfelde! Nach einer überraschenden Flanke von Klaus-Rüdiger Badstöber auf den zweiten Pfosten musste Aaron Erlabrunn nur noch den Fuß hinhalten - damit stand es 2 - 0.
Müslüm Şatır erhöhte für Lichterfelde mit einem schönen Schuss halbrechts aus 20 Metern zum 3 - 0. 63 Minuten waren gespielt.
Aufregung im Abwehrzentrum der Gäste: Karsten Satzvey traf den Ball bei seinem Schuss in der 65. Minute optimal - nur die Querlatte verhinderte eine höhere Führung für Lichterfelde.
In der 75. Spielminute raste Gordan Gogolja durch die Innenverteidigung und erhöhte die Führung von Lichterfelde auf 4 - 0.
Ein gut geschossener Freistoß von Rafał Kretkowski brachte Lichterfelde in der 79. Minute mit 5 - 0 in Führung.
In der 80. Minute sah Anestis Karousakis von Lichterfelde Gelb, weil er seinen Gegenspieler umgemäht hatte.
Müslüm Şatır von Lichterfelde sah nach 81 Minuten wegen eines Fouls die Gelbe Karte.
Das Spiel neigt sich dem Ende zu. Der vierte Offizielle hält das Schild in die Höhe auf dem steht: 2. So viel wird hier also noch nachgespielt!
Die Begegnung endete 5 - 0.
Lichterfelde brachte den Ballbesitz auf 57 Prozent.