Die enge Bewachung von Mirella Altieri durch Kristín Halldórsdóttir führte dazu, dass sich Fighters nicht wie gewohnt ins Spielgeschehen einbringen konnte.
Fighters griff in der 22. Minute durch die Mitte an und wäre nach einer herrlichen Kombination fast in Führung gegangen. Ólína Flosadóttir verhinderte das mit einer prächtigen Parade gegen Mirella Altieri.
In Spielminute 26 ergab sich eine gute Möglichkeit für die Gäste in Führung zu gehen. Doch der Strafstoß für Fighters wurde von Whetū Waiomio kläglich verschossen.
Alannah Groen stand kurz davor, die Gäste in Führung zu bringen. Ihr Solo durch die Mitte wurde aber durch ein beherztes Tackling von Ólína Flosadóttir beendet. 29 Minuten waren gespielt.
Manche im Publikum fanden es doch sehr gnädig von der Schiedsrichterin, dass diese nach einer wüsten Grätsche von Sigríður Viðarsdóttir in der 30. Minute der Mulsvindur-Spielerin nur die Gelbe Karte zeigte. Das hätte durchaus auch Rot sein können!
Mit einem 0 - 0 schlurften die Spielerinnen in die Katakomben des Stadions.
Statistikerinnen im Stadion ermittelten 51 Prozent Ballbesitz für Mulsvindur.
Fighters hatte mehrere gute Chancen in Führung zu gehen. So auch in der 51. Minute, aber Kohurangi Maioha verlor zentral vor dem Tor den Zweikampf gegen Ólína Flosadóttir.
Vermutlich war es nur ein leichter Krampf, der Alannah Groen in der 56. Minute in die linke Wade fuhr. Jedenfalls schien sie das Spiel weitestgehend schmerzfrei fortsetzen zu können.
Vollkommen überrascht war Eva Hreimsdóttir von ihrer Auswechslung in der 89. Minute. Bei Mulsvindur betrat an ihrer Stelle Bella Geisladóttir den Rasen.
In der 89. Minute gab es einen Wechsel bei Mulsvindur. Auf Geheiß der Schiedsrichterin verließ Sunna Eiðsdóttir den Platz, neu dabei war Sunna Halldórsdóttir.
Nach 89 gespielten Minuten entschloss sich die Mulsvindur-Trainerin, Ólína Flosadóttir durch Geirlaug Marinósdóttir zu ersetzen.
Keines der Teams konnte sich in der regulären Spielzeit durchsetzen. Daher ging das Spiel in die Verlängerung.
Mulsvindur war in dieser Halbzeit das dominierende Team - die Spielerinnen brachten den Ballbesitz auf 51 Prozent.
Die Damen des Hauses konnten sich bei Geirlaug Marinósdóttir bedanken, dass sie in der 108. Minute nicht in Rückstand gerieten. Nach einem Angriff über den rechten Flügel griff die Schlussfrau bei einer guten Chance von Diana Ainger beherzt ein und begrub den Ball unter sich. Fighters musste sich weiter mit einem 0 - 0 begnügen.
90 Minuten reguläre Spielzeit und 30 Minuten Verlängerung hatten nicht ausgereicht, um hier einen Sieger zu finden. Nun stand ein spannendes Elfmeterschießen bevor.
Steinunn Erpsdóttir machte alles richtig. Vasiliki Tsiola hatte keine Chance bei diesem Elfmeter für Mulsvindur. Neuer Spielstand: 1 - 0.
Whetū Waiomio verzog keine Miene, als sie Geirlaug Marinósdóttir verlud und für Fighters traf. Es stand nun 1 - 1.
Aufgeregt wie eine Debütantin beim Wiener Opernball vor dem ersten Walzer, tänzelte Björgvinna Sigurbergsdóttir zum Elfmeterpunkt. Dementsprechend zaghaft geriet auch der Schuss. Der Ball blieb kurz vor der Torlinie liegen und Vasiliki Tsiola konnte ihn einfach aufnehmen. Alter und neuer Spielstand 1 - 1.
Diana Ainger zögerte sehr lange beim Elfmeter für Fighters, bevor sie den Ball Richtung Eckfahne schoss. Spielstand immer noch: 1 - 1.
Abitur, Führerschein, Heiratsantrag und sogar das Seepferdchen-Abzeichen! Alle Prüfungen des Lebens hatte Sigríður Arnsteinsdóttir von Mulsvindur bisher eiskalt absolviert. Doch heute kam es für sie völlig überraschend zu einem nervlichen Tauwetter, in Folge dessen sie den Elfmeter mit Schmackes weit über die Latte drosch. Auf der Anzeigetafel blinkte weiterhin das 1 - 1.
Blass wie ein Engländer trat Alma Bolton für Fighters zum Elfmeterpunkt. „Wie schießen doch bloß die Deutschen?“, schien sie sich in der Verunsicherung gefragt zu haben, als sie sich gleich mehrmals den Ball am Punkt zurechtgelegt hatte. Anlauf… Schuss… Brexitmäßig vorbei. Dafür hat sich Alma Bolton die englische „Green Card“ verdient. Während die Nationalität wohl bald wechselt, blieb es beim Spielstand von 1 - 1.
Katrín Magnúsdóttir war offensichtlich von der nervenaufreibenden Situation überwältigt. Ihr Schuss glich eher einem Rückpass, und Vasiliki Tsiola hatte keinerlei Probleme, den Ball zu halten. Spielstand weiterhin: 1 - 1.
Adrianna Thursfield wirkte unverschämt gelassen, als sie den Ball für Fighters souverän im Netz unterbrachte. 1 - 2!
Sigríður Viðarsdóttir versenkte den Ball lässig hinter Vasiliki Tsiola im Netz. Neuer Spielstand: 2 - 2.
Pamela Claridge zögerte sehr lange beim Elfmeter für Fighters, bevor sie den Ball Richtung Eckfahne schoss. Spielstand immer noch: 2 - 2.
Elva Eyjólfsdóttir von Mulsvindur hatte bei ihrem Elfmeter Nerven aus Stahl. Neuer Spielstand: 3 - 2.
Mirella Altieri wirkte unverschämt gelassen, als sie den Ball für Fighters souverän im Netz unterbrachte. 3 - 3!
Kristín Halldórsdóttir zögerte sehr lange beim Elfmeter für Mulsvindur, bevor sie den Ball Richtung Eckfahne schoss. Spielstand immer noch: 3 - 3.
Ein schöner Schuss von Alannah Groen konnte nur durch eine Glanzparade von Geirlaug Marinósdóttir entschärft werden. Spielstand nach wie vor 3 - 3.
Dóra Einarsdóttir versenkte den Ball lässig hinter Vasiliki Tsiola im Netz. Neuer Spielstand: 4 - 3.
Kurawaka Moke versenkte den Ball lässig hinter Geirlaug Marinósdóttir im Netz. Neuer Spielstand: 4 - 4.
Bella Geisladóttir hatte offensichtlich in letzter Sekunde noch Zweifel und schoss den Ball schwach in die rechte Ecke. Aber Vasiliki Tsiola war voreilig in die linke Ecke gesprungen und kam so nicht an den Ball. Neuer Spielstand: 5 - 4.
Aufgeregt wie eine Debütantin beim Wiener Opernball vor dem ersten Walzer, tänzelte Elodie Holden zum Elfmeterpunkt. Dementsprechend zaghaft geriet auch der Schuss. Der Ball blieb kurz vor der Torlinie liegen und Geirlaug Marinósdóttir konnte ihn einfach aufnehmen. Alter und neuer Spielstand 5 - 4.
Die Begegnung endete 5 - 4.