Sophia Murschall brachte das Heimteam in der 5. Minute nach einem Angriff über rechts in Führung. "Ladies 1! Gäste 0!", vermeldete der Stadionsprecher mit Unterstützung der Heimfans.
Der Ausgleich der Gäste schien in der 16. Minute unvermeidbar, als es nach einem Angriff über links zu einer Eins-gegen-eins-Situation kam. Doch Zeynep Lützel blieb lange stehen und konnte den Schuss von Mara Minke weggrätschen.
Miroslava Piatova erwischte es nach 32 Minuten: Ein Pferdekuss am linken Oberschenkel verhinderte ein Weiterspielen.
Neu auf den Platz kam Claudia Dennig.
Das Heimteam bekam nach 34 Minuten einen Elfmeter zugesprochen. Doch Heidi Iwan wollte die gegnerische Torwartin unbedingt lächerlich machen, als sie nach langem Anlauf den Ball nur in die Tormitte lupfte. Die Schlussfrau blieb jedoch seelenruhig stehen und fing den Ball problemlos. Nach einem Moment des ungläubigen Staunens ertönte ein gellendes Pfeifkonzert ob dieser überheblich vergebenen Torchance.
Auch wenn die Idee gut war, an der Ausführung dieser Freistoßvariante muss bei Ladies noch gearbeitet werden. Ein Pass in den Strafraum wurde von einer Verteidigerin frühzeitig antizipiert und erreichte die anvisierten Angreiferin nicht. Damit war diese Chance in der 36. Minute vergeben.
Rita Bongers von lEsprit sah in der 37. Minute nach einer dreisten Schwalbe die Gelbe Karte.
Eine wunderschöne Kombination durch die Mitte führte in der 38. Minute zum 2 - 0. Torschützin für Ladies war Heidi Iwan. Sophia Murschall war die entscheidende Frau in der Entstehungsgeschichte dieses Tores.
Pause, Spielstand 2 - 0.
Ladies brachte den Ballbesitz auf 65 Prozent.
Salome Kuderna erhöhte für Ladies mit einem schönen Schuss halbrechts aus 20 Metern zum 3 - 0. 52 Minuten waren gespielt. Sophia Murschall war die entscheidende Frau in der Entstehungsgeschichte dieses Tores.
Kassandra Brooks verließ nach 59 Minuten mit bandagiertem rechten Oberschenkel den Platz. Offenbar hatte sie sich eine leichte Zerrung zugezogen.
Für Dagna Joniec ergab sich so die Chance, ihr Können unter Beweis zu stellen.
Die Gastgeberinnen erhöhten ihre Führung durch einen souverän verwandelten Foulelfmeter von Heidi Iwan nach 62 Minuten auf 4 - 0.
67 Minuten waren gespielt, als Nicole Klenner erkannte, dass die gegnerische Torwartin zu weit vor seinem Tor stand. Ihr Heber klatschte an die Latte, den Abpraller drosch Sonja Lüneburger in die Wolken. Aus der Traum vom Tor für Ladies.
Auf der linken Abwehrseite der Gastgeberinnen brannte es lichterloh, als sich Rita Bongers mit einer Energieleistung durchsetzte und die Torwartin mit einem Lupfer ganz schön alt aussehen ließ. Nach 69 Minuten lag lEsprit damit nur noch mit 4 - 1 zurück. Sofie Juliaans war die entscheidende Frau in der Entstehungsgeschichte dieses Tores.
Nach einem schönen Angriff über rechts baute Henriette Pieptobak die Führung von Ladies aus, als sie einen angeschnittenen Flankenball mit dem Hinterkopf zum 5 - 1 ins Tor verlängerte. 74 Minuten waren gespielt.
89. Spielminute, Wechsel bei Ladies: Giulia Christian hatte ihre Arbeit getan, Luisa Radax durfte für sie ran.
Die Nachspielzeit beträgt 3 Minute(n).
Sonja Lüneburger setzte sich in der 90. Minute auf beeindruckende Weise in der Mitte durch und hätte ein Tor für Ladies erzielen können, doch ihr Schuss ging nur an den Pfosten.
Die Begegnung endete 5 - 1.
Ladies hatte die größeren Spielanteile und kam auf 65 Prozent Ballbesitz.