1905Galatasaray war bemüht, wann immer es ging, durch die Mitte anzugreifen. Man hatte dies vorab außerirdisch (16) eingeübt.
Ein Freistoß aus spitzem Winkel führte dazu, dass die Fairies-Akteure einen im Training eingeübten Freistoßtrick versuchten. Offenbar hatte Memoli Baytal die Lektion vergessen, jedenfalls zeigte er bei der finalen Hereingabe keine Reaktion, die Verteidigung konnte in der 3. Minute die Situation klären.
1905Galatasaray-Spieler Ole Höhne hatte es bei seiner Attacke in der 13. Minute nur auf die Beine des Gegenspielers abgesehen. Folgerichtig sah er die Gelbe Karte.
Die Heimmannschaft erzielte in der 25. Minute den Führungstreffer zum 1 - 0. Karl-Josef Schrack war es, der mit einer Einzelleistung über rechts in den Strafraum eindrang und den Ball über den Schlussmann der Gäste hinweg ins Tor lupfte.
Weil Karl-Josef Schrack von Fairies in der 33. Minute nach einem Freistoßpfiff den Ball nicht herausrücken wollte, hielt ihm der Schiedsrichter die Gelbe Karte unter die Nase.
Fairies erhöhte den Vorsprung nach 37 Minuten um ein weiteres Tor, als Memoli Baytal einen Angriff über den linken Flügel mit dem 2 - 0 abschloss.
Eine wunderschöne Kombination durch die Mitte führte in der 39. Minute zum 3 - 0. Torschütze für Fairies war Tobias Hasenöhrl.
Memoli Baytal spielte gegen Jethro Mostert seine Schnelligkeit aus und erzielte für Fairies das 4 - 0. 40 Minuten waren zu diesem Zeitpunkt gespielt.
Tobias Hasenöhrl hatte in der 41. Minute zentral vor dem Tor eine gute Chance, die Führung seines Teams zu vergrößern, doch eine großartige Parade von Manuel Mönchmühle vereitelte diese Tormöglichkeit für Fairies.
Zur Halbzeit stand es 4 - 0.
Fairies brachte den Ballbesitz auf 59 Prozent.
In der 61. Minute sah Tobias Hasenöhrl von Fairies Gelb, weil er seinen Gegenspieler umgemäht hatte.
Feiner Versuch von Memoli Baytal auf rechts, doch seine Direktabnahme in der 64. Minute verfehlte ihr Ziel um einen knappen Meter. Es blieb beim 4 - 0 für Fairies.
Nach 74 Minuten hatte Torsten Pinüppel eine gute Gelegenheit für Fairies, das Ergebnis deutlicher zu gestalten. Er zog vom linken Flügel ab, die Gästeabwehr konnte aber klären.
Die Fans der Heimmannschaft machten lange Gesichter, als ein vorzüglicher Freistoß von Samuel Reiher zum 4 - 1 im Netz einschlug. 76 Minuten waren gespielt.
Ohne Rücksicht auf Verluste grätschte Ole Höhne nach 80 Minuten seinen Gegenspieler auf Höhe der Mittellinie um. Die Gelbe Karte hatte der Sünder in diesem Spiel schon gesehen - nun sah er sie ein weiteres Mal. Nur, dass der Schiedsrichter diesmal die Rote Karte gleich hinterher zückte. 1905Galatasaray spielte also von nun an mit einem Mann weniger.
Die Laune des ohnehin gereizten Gäste-Trainers wurde noch mieser, als Gehrd Göhsl in der 81. Minute das 5 - 1 für Fairies schoss. Da war die rechte Abwehrseite nicht im Bilde gewesen.
Nach 84 Minuten kam es für die Gäste noch schlimmer, als Bernhardt Hörner es ohne große Widerstände durch die Abwehrmitte vor das Tor schaffte und zum 6 - 1 traf.
Es gibt noch ein bisschen oben drauf! Die Nachspielzeit beträgt 4 Minute(n).
Nach einem Eckball von Samuel Reiher schien Robert Erlenkamp in der Luft zu stehen, als er seinen Kopfball an den Innenpfosten setzte. Von dort ging der Ball ins Tor. Neuer Spielstand nach 90 Minuten: 6 - 2.
Die Begegnung endete 6 - 2.
Statistiker im Stadion ermittelten 60 Prozent Ballbesitz für Fairies.